Kostenloser Raumplaner Planoplan im Kurztest

Kostenloser Raumplaner Planoplan im Kurztest

Nachdem ich einen Beitrag zum Raumplaner pCon.Planer veröffentlicht habe, bekam ich per Mail den Hinweis zu einen weiteren Raumplanungs-Programm. Darum habe ich mich spontan zu einem Kurztest dieses Programms entschlossen.

Der Raumplaner heißt „Planoplan“ und ist ebenfalls wie der pCon.Planer ein kostenloser Raumplaner. Allerdings ist der Planoplan web basiert und läuft innerhalb des Browsers. Der erste Eindruck der Webseite planoplan.com sieht schon mal recht gut aus und lädt auch direkt zum probieren ein. Trotz .com-Adresse ist der Raumplaner weitestgehend in deutsch gehalten. Um den Planoplan auszuprobieren habe ich mich also kurzerhand auf der Seite registriert.

Installation

Da der Raumplaner eine Web basierte Lösung darstellt ist hier nur ein Browser notwendig. Na ja, so ganz ohne zusätzliche Software kommt der Planer nun doch nicht aus. Ich wurde bei ersten Aufruf aufgefordert einen kostenlosen 3D Player (Unity Web Player) zu installieren, der dann ein entsprechendes Browser-Plugin für 3D Content bereitstellt. Das war auch schnell erledigt. Ach ja, als Browser verwende ich hier für den test den Google Chrome.

Der erste Raum

Zum probieren habe ich erst einmal wieder den Grundriss meines neuen Wohnzimmer genommen, der auch schon im pCon.Planer benutzt wurde. Auch hier beginnt man mit dem Zeichnen der Wände. Die Wandstärke kann jeweils eingestellt werden. Das Zeichnen des Raumes geht an sich recht schnell von der Hand.

Planoplan Grundriss bearbeiten

Planoplan Grundriss bearbeiten

Im nächsten Schritt müssen dann Fenster und Türen eingesetzt und positioniert werden. Dank der guten Bibliothek geht das auch alles wieder schnell von statten. Einzig Heizkörper, wie Sie ja in so fast jeder Wohnung vorhanden sind, habe ich nicht gefunden oder sind nicht vorhanden.

Die Einrichtung

Nach dem ich meinen ersten Raum fertig hatte, mussten Wandfarben, Fußboden und Türfarben festgelegt werden. Alles kein Problem und in der Bibliothek vorhanden. Hier stehen verschiedene Tapeten und Materialien zur Verfügung.

Bei den Möbeln wird es dann schon etwas schwieriger. Hier ist die Auswahl zwar groß, aber im Vergleich zu einem Möbelhaus ist hier die Auswahl dann doch nicht so groß. Es reicht aber dafür, sich in etwa ein Bild machen zu können. Sämtliche Objekte lassen sich ja nach dem Einfügen in den Raum mit der Maus in der Größe beeinflussen.

Planoplan 3D Ansicht

Planoplan 3D Ansicht

Zu guter Letzt kann man dann in den 3D Modus umschalten und frei mit der Maus betrachten. Als Bonbon gibt es sogar einen Rundgang-Modus, mit dem man seinen Raum virtuell gegehen kann. Eine realistische ansicht lässt sich dann auch vom Server berechnen und in seiner eigenen Galerie abspeichern. Ach, fast hätte ich es vergessen, die gesamte Raumplanung wird im Account gespeichert und steht damit auf allen Rechnern zur Verfügung.

Planoplan - Rundgang ansicht

Planoplan – Rundgang ansicht

Fazit.

Der Raumplaner „Planoplan“ ist ein einfaches und kostenloses Tool um schnell und unkompliziert seine 4 Wände planen zu können. Er hilft auch bei dem probieren von neuen Möbelstücken. Alles in allem eine Empfehlung wert. Am besten Ihr probiert den Raumplaner auf der Webseite www.planoplan.com/de selber einmal aus. Ich würde mich freuen, wenn Ihr nach dem Ausprobieren, einen Kommentar mit euren Erfahrungen hier schreibt.

Kostenloser und guter Raumplaner gesucht

Kostenloser und guter Raumplaner gesucht

Wir wollen demnächst umziehen. Da bleibt es natürlich nicht aus, das man so richtig nicht weiß wohin mit seinen Möbeln in der neuen Wohnung. Wo passt denn nu das gute Möbelstück hin oder wo sieht es am besten aus.

Da bin ich auf die Idee gekommen doch einfach mal einen Raumplaner zu besorgen und die Gestaltung der neuen Wohnung vorab im Computer zu erledigen. Aber so einfach ist das nun auch wieder nicht welcher Raumplaner ist der beste und welcher Raumplaner ist der richtige für meinen Anwendungsfall. Also habe ich ein wenig im Netz gegoogelt und bin auch fündig geworden.

Kurze Übersicht pCon Planer

Kurze Übersicht pCon Planer

Zur Auswahl stehen für mich 2 Kandidaten der pCon.Planer und der Roomeon. Leider ist der Roomeon bei mir gleich rausgefallen, da er auf älteren Rechnern nicht läuft. Der pCon.Planer hingegen funktioniert sogar auf meinem 6 Jahre alten Laptop. Das Programm ist kostenlos und kann auf der Webseite pCon-Planer heruntergeladen werden. Es gibt zusätzlich auch eine kostenpflichtige Pro-Version für Unternehmen. Diese wird uns hier aber nicht weiter interessieren.

Die Funktionen in der freien Version sind schon völlig ausreichend für eine Wohnungsplanung. Der pCon-Planner besitzt außerdem eine riesige Online-Bibliothek an Möbeln und Einrichtungs-Objekten. In dieser Bibliothek sind tausende von Gegenständen namhafter Hersteller für die Wohnungsplanung verfügbar. Natürlich können auch eigene Objekte importiert werden, aber diese müssen dann zuvor mit einem separaten 3D Programm erstellt werden. Für meine Planung habe ich mir hier das kostenlose 3D Programm Trimble SketchUP (vormals Google SketchUp) verwendet.

Grundriss erstellen

Als erstes habe ich mit dem pCon.Planer den Grundriss meiner Wohnung gezeichnet. Das war relativ leicht, da man auch einzelne Wände zeichnen kann. Hier ist es möglich direkt die Wandstärken vorab einzugeben. Bei quadratischen Räumen ist das ganze sogar noch einfacher, da man hierfür ein eigenes Werkzeug hat.

Da ich aber die ganze Wohnung zeichnen wollte, habe ich aber einzelne Wänden benutzt. Nach dem Zeichnen habe ich dann die exakten Maße direkt eingegeben. Hier bietet die Software Innen- und Außenmaße an. Bei Trennwänden konnte ich somit auch die korrekten Abstände laut Grundriss-Plan des Vermieters nacharbeiten.

Wände positionieren

Wände positionieren

Auch bei Objekten wie Türen oder Fenster habe ich alles exakt positioniert, in dem ich die genauen Maße über die Tastatur eingegeben konnte. Hier ist zu beachten, das man als erstes in der Zeichnung das Objekt auswählen muss, dann erscheinen die Maße für das Objekt selber und die benachbarten Abstands-Maße.

Fenster und Türen positionieren

Fenster und Türen positionieren

Hier habe ich eine ganze Weile gebraucht, bis ich das raus gefunden habe. An dieser Stelle möchte ich daraufhinweisen, das es viele Video-Tutorials auf der Webseite von pCon.Planer oder im YouTube Chanel von pCon.Planer gibt. Also habe ich mir die Videos erst angesehen, bevor ich weiter gemacht habe.

Objekte positionieren

Als erstes musste ich erst einmal die passenden Objekte auswählen. Dafür bietet das Programm einen umfangreichen Online-Katalog von Einrichtungsobjekten. In diesem Katalog  finden sich klassische Objekte für Wohnung, Bad, Küche und Schlafen sondern auch Objekte für Büro, Krankenhausaustattung oder Laborausstattungen.

Das Positionieren geht dabei sehr einfach von der Hand. Einfach den Katalog aufrufen und entweder darin stöbern oder über die Suche das gewünschte Objekt (Schränke, Stühle, Polstermöbel) auswählen. Ruck zuck hat man sich dann seine Wohnung neu ausgestattet.

Gerendertes Raumbeispiel

Gerendertes Raumbeispiel

Fazit

Der pCon.Planer ist eine sehr gute Wahl, wenn es darum geht eine sehr gute Software für die Raumplanung zu verwenden. Ruck zuck kann man seine Umbauarbeiten oder wie bei mir unsere neue Wohnung visualisieren. Die Bedienung des Programms ist einfach und schnell erlernt. Der Objekt-Katalog ist sehr umfangreich. Und vor allem alles kostenlos. Einfacher geht es nicht.

Pin It on Pinterest