WordPress gZIP Kompression aktvieren

WordPress gZIP Kompression aktvieren

Wer mit seinem WordPress-Blog besser bei Google Ranken will, der benötigt auch sehr gute Ladezeiten. Eine wichtige Maßnahme ist der Einsatz eines Caching Plugins. Eine weitere Methode um die Ladezeiten noch weiter zu verbessern, ist die Komprimierung der HTML Ausgabe nebst zugehörigen CSS und Java Script Code.

Diese zusätzliche Variante kann man mit einer gZip Kompression erledigen. WordPress kann die Seitenausgabe bereits von Hause aus entsprechend komprimieren. Allerdings muss dazu ein wenig Code eingebunden werden.

gZIP Kompression aktivieren

WordPress bringt hierfür schon alle Voraussetungen mit. Du musst nur folgenden Code in die functions.php in deinem Theme eintragen. Am besten direkt unter dem öffnenden PHP Tag. Anschließend werden deine Webseiten mit einer gZIP Kompression ausgeliefert.

Überprüfen kannst du das ganz einfach mit dem Online Tool „GID Network GZIP Test“ ausprobieren.

ob_start("ob_gzhandler");

 gZIP über die Toolbox aktualisieren.

Die oben vorgestellte Art der Aktivierung hat natürlich einen riesigen Nachteil. Wir das Theme geupdatet, so wird die functions.php wieder überschrieben. Somit ist auch unsere Code-Zeile wieder weg. Hier kommt das Plugin Toolbox von Sergej Müller ins Spiel. Mit diesem Plugin kannst du ganz einfach eigene Skripte für die funktions.php auslagern und bequem im Backend ein- oder ausschalten.

Hier ist das Codebeispiel, um die gZIP Kompression ganz komfortabel zu verwalten. Dazu musst du eine neue, leere Datei mit dem Namen gzip_kompression.php anlegen und den Code dort hinein kopieren. Anschließend lädst du diese Datei in das Modulverzeichniss des Toolbox-Plugins.

?php
/*
Module Name: gZIP Kompression
Description: Einschalten der Webseitenkomrimierung gZIP 
Author: Thomas Oelsner
Author URI: https://blogs54.de
*/

/* Sicherheitsabfrage */
if ( !class_exists('Toolbox') ) {
  die();
}

/*
Anschalten der WordPress eigenen gZIP Komprimierung/
*/

ob_start("ob_gzhandler");

?>

Im den Einstellungen der Toolbox kannst du dann ganz bequem festlegen, wo dieses Skript geladen werden soll. Die Ausgabe der komprimierten Daten natürlich nur im Frontend erforderlich. Der Adminbereich braucht nicht komprimiert zu werden.

Tipp: Webseite Cachen mit gZIP

Das Cache-Plugin Cashify für WordPress erledigt die gZIP-Komprimierung ganz nebenbei. Beim Erstellen der Cache-Dateien wird parallel auch eine gZIP-Datei mit abgelegt. Dadurch sparst du wertvolle Rechenzeit und die Seite wird durch Cache in Verbindung mit fertiger gZIP-Datei noch schneller.

Wenn du das alles korrekt erledigt hast, kannst du deine Webseite gleich mal testen. Den Link zum Testtool habe ich bereits weiter oben aufgeführt.

Fazit.

Mit einigen kleinen Handgriffen ist es möglich die Ausgabe  von WordPress zu komprimieren. Dadurch erhält man bis zu 80% kleinere Dateien, die vom Server an den Browser ausgeliefert werden müssen. Somit ist auch der Seitenaufbau im Browser entsprechend schneller, was auch beim Google Ranking mit berücksichtigt wird. Die Zahlenwerte sind natürlich nur KANN und sind von vielen Faktoren abhängig

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