Was ist ein Browser? Wozu wird er verwendet?

20. September 2013 | Allgemein | 11 Kommentare

Was ist ein Browser, öffnen Sie Ihren Browser oder dieser Browser wird nicht unterstützt, diese oder ähnliche Fragen hat bestimmt jeder schon einmal gesehen. Aber was genau ist ein Browser, wozu dient er, welche Browser gibt es und welcher ist der Beste. Hier bekommst du eine Begriffserklärung und viele zusätzliche Tipps und Infos.

Erklärung: Was ist ein Browser und wozu braucht man ihn?

Ein Browser ist ein Software-Programm, mit dem du Internet- Seiten (auch Webseiten genannt) aus dem Internet abrufen, anzeigen und ansehen kannst. Er wird auch Webbrowser genannt.

Die Bezeichnung Browser ist in der Anfangszeit des Internet entstanden und wurde an dem englischen Begriff „Browsen“ angelehnt. Mit „Browsen“ wurde damals das einfache Vor- oder Zurück- Navigieren von Texten bezeichnet.

Als Browser bezeichnet man aber noch weitere Programme. Im Prinzip habe ich schon erklärt, wo der Begriff Browser herkommt und was davon abgeleitet wird. So gibt es auch spezielle Browser (z.B. Bilder-Browser, Datei-Browser), da ein Browser streng genommen ein Tool zum durchblättern ist. Am meisten ist der Webbrowser gemeint.

Ein heutiger Webbrowser dient vorrangig zur Anzeige von Webseiten, die in der Sprache HTML, XHTML oder HTML5 erstellt wurden. Weiterhin kann er außer HTML-Text auch, die im Code eingebundenen Bilder und Grafiken anzeigen. Ein Browser kann aber mittlerweile sehr viel mehr.

Die meisten Browser können zudem auch noch diverse multimediale Inhalte darstellen. Als Beispiele sind hier Musik, Videos und bewegte Inhalte genannt. Bewegte Inhalte werden in der Regel mittels der eingebauten Programmiersprache Javascript umgesetzt. Noch vor einigen Jahren wurde dafür Flash eingesetzt.

Für die Darstellung von Flash Inhalten benötigten die Browser allerdings eine separate Erweiterung, zum Beispiel das Flash Plugin. Dieses Plugin gibt es immer noch auf der Webseite des Herstellers Adobe zum kostenlosen Download.

Einige andere Browser, wie z.B. der Google Chrome oder der Microsoft Edge, haben bereits Flash eingebaut. Flash wird mittler Weile nicht mehr unterstützt.

Update 2019 zu Flash

Aktuell blockieren die aktuellen Browser die Flash-Inhalte. Die Ausführung des Flash Plugin muss explizit vom Anwender jedes mal bestätigt werden. Damit ist Flash im Prinzip tot und wird auch nicht mehr verwendet. Flash ist damit im Internet auch immer seltener anzutreffen.

In der heutigen Zeiten des Web 2.0 können die meisten Browser auch die Programmiersprache bzw. die Skriptsprache „Javascript“ ausführen. Javascript wird verwendet um die Interaktion zwischen dem Nutzer und der Webseite noch komfortabler und intuitiver zu gestallten. So werden häufig nur noch Teile einer Webseite per Javascript nachgeladen, um so die Inhalte noch schneller darzustellen.

Aktuelle Browser werden oft auch für die Ausführung von SAAS-Software (Software As A Service) verwendet. SAAS bedeutet, das hier die Software-Oberfläche als Webseite mit dem Anwender über einen Browser interagiert. Das ermöglicht HTML5-Anwendungen zu verwenden, ohne das auf dem Computer eine zusätzliche Software installiert werden muss und der Nutzer somit diese Software auf jedem Computer mit Internetzugang einsetzen kann. Der Browser stellt somit die Bedienoberfläche der Software dar, und die eigentliche Anwendung läuft auf einem entfernten Server.

Die meisten Browser ermöglichen heute auch die direkte Suche im Internet. Hierfür muss der Nutzer einfach seine Suchbegriffe in die Eingabezeile schreiben und der Browser leitet diese dann an eine Suchmaschine weiter. Damit entfällt das lästige Aufrufen der Suchseite vor der eigentlichen Suchanfrage. Welche Suchmaschine vom Browser verwendet wird, kann in den Einstellungen des Browsers festgelegt werden.

BEACHTE: Ein Browser ist keine Suchmaschine, auch wenn du direkt über die Eingabezeile im Internet suchen kannst. Den Unterschied zwischen einem Browser und einer Suchmaschine erkläre ich in einem anderen Beitrag.

Welche Browser gibt es?

Der Zeit gibt es verschiedene Browser auf dem Markt. Einige davon sind allerdings nur Abwandlungen, die auf der Technologie und dem Grundgerüst eines anderen Browsers basieren. Ich will hier im Beitrag nur die wichtigsten Webbrowser nennen.

Der Browser: Mozilla Firefox

browser_firefox

Der Mozilla Firefox gehört wohl zu den bekanntesten und beliebtesten Browsern derzeit auf dem Markt. Er ist für so ziemlich jede Computerplattform verfügbar. Sehr gut ist hier die Erweiterbarkeit gelöst. Es gibt hunderte von Plugins, die den Firefox um viele Funktionen erweitern. Mittlerweile besitzt auch der Firefox Browser eine plattformübergreifende Synchronisierungs-Funktion. Damit lassen sich alle Favoriten und Einstellungen auf allen Computern gleich halten.

An dieser Stelle möchte ich auf meinen Beitrag „Meine wichtigsten Firefox Erweiterungen“ verweisen. Hier erkläre ich Schritt für Schritt, wie du Erweiterungen installiert und optimal nuten kannst.

Update 2017 zum Firefox

Aktuell zeigt der Firefox Browser bei Eingabefeldern für Benutzerdaten eine Warnmeldung an, das die Verbindung nicht verschlüsselt ist. Ziel ist es damit die Webseitenanbieter dazu zu bekommen Ihre Seiten SSL zu verschlüsseln um das Internet noch sicherer zu machen. Natürlich können Sie trotz der Fehlermeldung Ihre Benutzerdaten wie gehabt eingeben. Mehr Information dazu bietet das Projekt Let’s Encrypt.

Update 2018 zum Firefox

Mittlerweile wurde der Firefox modernisiert. Einzelne Tabs werden als einzelner Prozess gestartet, was bei einem Absturz einer Webseite nur dieses einen Tab abstürzen lässt und nicht gleich den gesamten Browser. Zusätzliche Entwicklungstool sind bereits im Firefox eingebaut, ähnlich wie es bei Google Chrome schon seit geraumer Zeit ist.

Update 2020 zum Firefox

Der Firefox wurde weiter verbessert und es wurde mehr Wert auf Sicherheit gelegt. Auch werden private Daten und Passwörter jetzt in einem eigenen Sicherheitsbereich abgelegt. Ebenfalls wird der Nutzer deutlich gewarnt wenn die Webseite nicht SSL Verschlüsselt ist.

Mittlerweile gibt es den Firefox auch für die mobilen Betriebssysteme Android von Google und iOS von Apple.

browser_IE

Der Browser: Microsoft Internet Explorer

Der Microsoft Internet Explorer ist wohl der bekannteste Browser. Was auch kein Wunder ist, da er schon immer mit dem Betriebssystem Windows ausgeliefert wurde. In den anfänglichen Versionen bis Version 6, hat sich Microsoft nicht immer an die W3C konforme Darstellung von CSS Code gehalten, was dazu führte, das der Internet Explorer bestimmte Formatierungen anders angezeigt hat. Mittlerweile dürften diese Probleme aber der Vergangenheit angehören.

Der Internet Explorer ist nur für Microsoft Windows erhältlich und ist bereits Bestandteil des Betriebssystems. In vielen Programmen wird intern auf die Technik des Internet-Explorer zurückgegriffen, wenn es um die interne Anzeige von HTML-Inhalten geht. Daher ist es auch nicht wirklich ratsam den IE vollständig von seinem PC zu entfernen.

Mittlerweile ist Microsoft bei Version 11 angekommen. Das Update erfolgt in der Regel über das Windows Update. Allerdings ist die Version 11 nur noch für Windows 7 bis Windows 8.1 erhältlich. Ältere Windows-Versionen werden nicht mehr unterstützt. Auch unter Windows 10 ist nach wie vor der Internet Explorer ein wenig versteckt vorhanden. Das ist auch notwendig, da es etliche Anwendungen, wie z.B. Datev auf den IE setzen.

Die Entwicklung des Internet-Explorer wurde von Microsoft eingestellt.

  • Betriebsysteme: logo_windows
  • Kostenloser Download des IE auf der Webseite von Microsoft

Der Browser: Microsoft Edge

Logo vom neuen Edge Browser

Mit dem neuen Betriebssystem Windows 10 gibt es den Nachfolger- Browser des Internet Explorer mit dem Namen „Microsoft Edge“. Dieser Browser ist komplett neu entwickelt und wieder auf der Höhe der Zeit. Der Edge kann problemlos mit seinen Konkurrenten mithalten. Der Browser Edge ist ein sehr schneller Browser und bietet einige Funktionen, die andere Browser noch nicht besitzen.

So kann der Nutzer Webseiten mit Notizen versehen und wie ein Screenshot mit Freunden teilen. Ein weiteres Feature ist der Lesemodus, der unwichtige Bestandteile der Webseite ausblenden kann, um nich vom Inhalt abzulenken. Ausserdem kann der Edge über den Windows 10 Sprachassistenten Cortana gesteuert werden.

Den Browser „Edge“ ist fester Bestandteil der Betriebssystems Windows 10 und ausschließlich für Windows 10 verfügbar. Frühere Windows-Versionen (Vista, Win7, Win8 und Win8.1 müssen weiterhin mit dem IE auskommen oder einen anderen Browser verwenden.

Update 2020 zum Microsoft Edge

Aktuell hat der Microsoft Edge eine neue Technik unter der Haube bekommen. Microsoft setzt jetzt ebenfalls die Chromium Engine des Chrome Browsers ein. Dadurch ist der Browser noch schneller und stabiler geworden. Die eigene Entwicklung hat Microsoft eingestellt. Weiterhin hat der Browser ein neues Icon bekommen.

ACHTUNG: Aktuell wird der Edge Browser von Microsoft per Windows Update automatisch eingespielt. Auch auf Windows7, obwohl der Support von Microsoft offiziell eingestellt ist.

  • Betriebsysteme: logo_windows
  • Fester Bestandteil von Microsoft Windows 10

Der Browser: Google Chrome

browser_chrome

Der Google ist ein komplett neu entwickelter Browser auf dem Markt. Er wurde erst im Jahre 2008 von Google eingeführt. Seine Stärken liegen in der schlanken Programmierung, der Erweiterbarkeit und der Synchronisation. Das Plugin Konzept wurde aus vom Firefox übernommen. Als erster Browser wurden hier die einzelnen Tabs als eigener Prozess gestartet, wodurch bei einem Absturz einer Webseite nur dieser einzelne Tab abstürzt und nicht der ganze Browser.

Ein weiteres Highlight ist ganz klar die plattformübergreifende Synchronisation. Hierbei werden über ein kostenloses Google Konto nicht nur die Favoriten synchronisiert, sonder alle Eigenschaften und die Plugins des Chrome und sogar die gespeicherten Passwörter. Eine weitere Neuerung, ist der Chrome Hintergrunddienst. Er sorgt unter anderem dafür, das der Chrome Browser immer auf dem neuesten Stand gehalten wird und Ruck Zuck startet.

Ich bin überzeugter Chrome User und nutze diesen Browser bereits seit einigen Jahren als Haupt Browser. Ich habe bereits in einem anderen Beitrag beschrieben, wie du die Features des Chrome-Browsers am besten nutzen kannst. In meinem Beitrag „Meine wichtigsten Google Chrome Erweiterungen“ erfährst du, wie man die kostenlosen Erweiterungen installieren und effektiv nutzen kann.

Update 2018 zum Google Chrome

Derzeit ist der Google Chrome der mit Abstand am meisten verwendete Browser, nicht zuletzt weil er fester Bestandteil des Android-Betriebssystems ist. In den aktuellen Version des Chrome wurde der integrierte Flash-Play entfernt. Außerdem warnt der Browser den Nutzer beim Ausfüllen von Formularfelder, wenn das Formular nicht verschlüsselt übertragen werden. Weiterhin wird in der URL-Eingabezeile der Nutzer mit deutlicher über eine unverschlüsselten Webseite informiert.

Update 2020 zum Google Chrome

Aktuell ist der Google Chrome der meinst benutzte Browser der Welt. Mit fast 70% Nutzeranteil führt er die Spitze der Browser an. Auch hier gab es in den vergangenen 2 Jahren viele Neuerungen unter der Haube. Der Google Chrome setzt verstärkt auf Sicherheit und blockiert die Nutzer beim betreten von Webseiten ohne SSL Verschlüsselung.

Der Browser: Apple Safari

browser_safari

Der Apple Safari ist ein Browser, der vorrangig auf dem Apple Geräten zu Hause ist. Er wurde von Apple entwickelt und wird direkt mit dem Betriebssystem des Mac ausgeliefert. Er ist aber auch als kostenloser Download für Windows verfügbar. Der Safari mach genauso viel Spass beim Surfen, wie auch die anderen Browser und er stellt die Webseiten W3C konform dar. Auch der Safari kann Synchronisiert werden, allerdings nur über die Apple eigene Cloud Lösung iCloud. Auch hier kann eine plattformübergreifende Synchronisation zwischen Windows, MacOS sowie iOS Devices vorgenommen werden. Mit der aktuellen iCloud Software ist es sogar möglich die Lesezeichen auf einem Windows-System mit dem Firefox zu synchronisieren.

Update 2020 zum Safari

Der Safari ist nach wie vor wichtigster Browser auf Apple Rechner wie iMac oder MacBook, aber auch auf dem iPhone und iPad. Er wurde konsequent weiterentwickelt und hat ähnliche Features wie der Chrome bekommen, wie z.B. den intelligenten Tracking-Schutz. Weiterhin ist der Safari auf dem Mac noch dichter mit dem iPhone verbunden, so das man auf dem iPhone beginnen kann zu surfen und an der Stelle dann auf dem Mac oder dem iPad weiter surfen kann.

Der Browser: Opera Webbrowser

browser_opera

Zu guter Letzt gibt es noch den Opera Browser. Dieser ist ebenfalls plattformübergreifend für alle Betriebssysteme verfügbar. Der Opera hatte seiner Zeit als erste Browser eine eingebaute Zoom Funktion integriert, was heute bei so ziemlich jedem Browser der Fall ist. Der Opera stellt ebenfalls die Webseiten W3C konform dar. Bei keinem anderen Browser werden so viele neue Funktionen implementiert als beim Opera.

Der Browser: Konqueror Webbrowser

browser_konqueror

Als Schlusslicht möchte ich hier noch den Konqueror Browser von Linux erwähnen. Dieser ist ausschließlich für Linux Betriebssysteme Verfügbar und ist dort auch Standard Browser. Der Verbreitungsgrad ist hier eher niedrig, da auch unter Linux vorrangig auf den Firefox oder den Google Chrome zurückgegriffen wird.

  • Betriebssysteme: logo_linux
  • Kostenloser Download des Konqueror auf der Webseite des Herstellers nicht mehr verfügbar.

Welcher Browser ist der Beste?

Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Aktuell ist der Google Chrome Browser mit fast 50% Marktanteil, der meist verwendete Browser. Gefolgt vom Firefox mit ca. 25% und dem Microsoft Edge mit unter 10% (Stand Mai 2020). Apples Safari Browser, kam auf knapp über 10%. Mittlerweile bieten fast alle Browser umfangreiche Funktionen. Auch die Synchronisation der Einstellungen, Passwörter und des Surf-Verlauf kann jeder guten Browser.

Tipp: Für Webentwickler gibt es eine spezielle Developer Edition des Firefox zum kostenlosen downloaden. Diese Version richtet sich speziell an Entwickler und Webdesigner. Diese Version bringt etliche zusätzliche Funktionen und Inspektoren für das Entwickeln von Webseiten mit. Für mich persönlich ist der Firefox für die Webseitenentwicklung die beste Wahl. Die Developer Edition kann sogar parallel zum normalen Firefox installiert werden.

Zum Surfen im Allgemeinen finde ich den Google Chrome nach wie vor eine sehr gute Wahl. Super ist auch die perfekte Verzahnung mit den Google Diensten gelungen und das macht Ihn ebenfalls zum Favoriten.

Welcher Browser ist der Schnellste?

Diese Frage ist eigentlich schnell geklärt. Bislang schein wohl der Google Chrome gefolgt vom Apple Safari bei der Geschwindigkeit die Nase vorn zu haben. Trotz vieler Optimierungen seitens Mozilla ist der Firefox immer noch sehr träge und benötigt einige Zeit zum starten. Auch der neue Browser „Microsoft Edge“ ist sehr schnell.

Auch beim Aufbau der Webseiten und gerade bei der Ausführung von Java Script ist der Firefox das Schlusslicht. Moderne Webseiten besitzen immer mehr dynamische Seitenelemente und Inhalte, die per Java Skript nachgeladen werden. Wer also einen stabilen und schnellen Browser sucht, ist mit dem Google Chrome sehr gut beraten.

Speziell auf dem Apple Mac erfreut sich der Chrome neben dem Safari immer größerer Beliebtheit. Beim Google Chrome funktioniert die Synchronisierung der Einstellungen und der Favoriten auch Plattform übergreifend. So das du hier alle Favoriten auf der Windows Plattform nutzen kannst.

Update 2018 – Schnellste Browser

Nach wie vor ist der Google Chrome in fast allen Test der schnellste Browser der Welt gefolgt von Microsoft Edge. In den meisten aktuellen Tests wird Apples Safari nicht mehr mit aufgeführt, da dieser Browser nur noch für die Apple eigene Plattform Mac OSX weiterentwickelt wird.

Update 2020 – Schnellste Browser

Aktuell ist der neue Microsoft Edge der schnellste Browser der Welt. Das ist durch die neue Chromium Engine geschuldet. Auch so mach dieser Browser eine gute Figur und ist zeitgemäß.

Mehrere Browser parallel nutzen

Natürlich kann man auch mehrere Browser auf Ihrem Computer installieren und zeitgleich nutzen. Das stellt kein Problem dar. Da jeder Browser seine eigenen Cookies und Websitedaten für sich speichert, kann man so mit verschiedenen Accounts auf ein und der selben Seite 2mal eingeloggt sein. Oder beispielsweise in einem Shop ist man mit dem einem Browser im Kundenaccount eingeloggt und mit dem anderen Browser eben nicht. So kann so ist es möglich die Preise mit den Stammkundenpreisen zuvergleichen.

Mit 2 Browsern ist es ebenfalls möglich zu prüfen, ob die Darstellungsfehler einer Webseite vielleicht auf die gespeicherten Websitedaten zurückzuführen sind. Sehr hilfreich, wenn bestimmte Funktionen auf einer Webseite oder in einem Webshop nicht funktionieren. Dann einfach mal die Seite in einem anderen Browser ausprobieren. So kann man unterschiedliche Browser für unterschiedliche Aufgaben nutzen.

Inkognito Modus oder privates Surfen

Auch das private Surfen beherrschen alle Browser. Im Privat-Fenster oder auch Inkognito-Fenster genannt,  hinterlässt der Browser keine Spuren auf dem Rechner. In diesen Modus werden alle Cookies, Verläufe und temporäre Daten, die beim Surfen anfallen, sofort nach dem Beenden des Browsers vollständig entfernt. Dieser Modus kann auch genutzt werden, wenn man sich auf der selben Webseite mit zwei Accounts einloggen möchte, oder die Website im eingeloggten und im ausgeloggten Zustand betrachten will.

Allerdings sorgt der Inkognito-Modus nicht dafür, das man vollständig anonym im Internet ist. Auf dem Webserver werden weiterhin Ihre Herkunfts-Daten gespeichert, da der Server beim Aufruf einer Webseite wissen muss, wohin er die Daten senden muss. Auf dem heimischen Computer gibt es allerdings keinerlei Anhaltspunkte mehr für den Besuch der Webseiten im Privat-Modus.

Was ist der Browser-Cache?

Der Browser Cache ist eine Art Zwischenspeicher für die Anzeige der Webseiten auf Ihrem Computer oder mobilen Endgerät. Alle Daten einer Webseite, die Ihr Browser anzeigt, werden beim Aufruf dieser Webseite auf Ihr Gerät übertragen. Das sind zum einen der HTML Code, die Bilder und die Grafiken ect.

Wenn Sie jetzt auf der Webseite eine weitere Unterseite besuchen, prüft der Browser ob sich Teile der Webseite bereits im Zwischenspeicher (Cache) befinden, und zeigt diese dann aus dem Cache an. Damit müssen diese Daten nicht erneut vom Server übertragen werden, und die Webseite wird viel schneller angezeigt. Unterscheiden sich die Daten im Cache von denen auf dem Server, werden diese erneut vom Server abgerufen.

Diese Funktionalität bieten alle oben genannten Browser. Bei Bedarf kann man den Cache auch manuell löschen, falls es zu Anzeigefehlern oder Darstellungsfehlern kommt.

Fazit

Es gibt eine ganze Menge Browser auf dem Markt. Mit welchem Browser man vorrangig surft, ist eher Geschmacksache. Ebenso spielt es eine Rolle, welche Funktionen man von Ihm nutzt. Ich für meinen Teil, nutze nach wie vor vorrangig den Google Chrome zu surfen. Vor allem wegen seiner Schnelligkeit und seiner guten Synchronisation.

Zur Webentwicklung verwende ich aktuell immer noch den Firefox, da hier die Einbindung der Plugins, besser gelöst ist. Das Plugin Firebug ist nicht mehr erforderlich, da fast alle aktuellen Browser bereits entsprechende Entwicklertools an Board haben. Für detailliertere Webentwicklung verwende ich nach wie vor die Developer Edition des Firefox, da hier viele zusätzliche Entwicklungstool bereits eingebaut sind.

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Hier schreibt: Thomas

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Ich heiße Thomas und bin Inhaber einer Agentur für eCommerce und Online Marketing. Zusätzlich interessiere ich mich für CMS Systeme, Wordpress, Drupal, Grafik und Multimedia. Ihr findet mich auf Twitter und Facebook. Über einen Kommentar zu diesem Beitrag würde ich mich freuen.

11 Kommentare

  1. D. Lapp

    Frage:
    Im Internet Google ist oben rechts ein Zahnrädchen.
    Wenn ich das an klicke, gibt es eine Foure Sicherheit.

    Was bedeutet diese, was verbessert diese, was sollte man dabei verwenden – und wie – einsetzen.

    Ich surfe viel in der Auto.- und Industriebranche.

    Auf lange Sicht fängt man sich dabei Vieren ein.

    Kann die oben erwähnte Frage zur Sicherheit beitragen, wenn ich diese richtig ( aber wie ) einsetze.

    Danke und Gruß,
    D. Lapp.

    Antworten
    • Thomas Oelsner

      Also so richtig weiß ich nicht was du meinst, da ich hier nur den Eintrag SafeSearch habe.
      Optionen für die Google Suche
      Wenn diese Option aktiviert ist, werden nur noch Seiten in den Suchergebnissen angezeigt, die nicht anstößig sind. Ansonsten kann ich dir für den Google Chrome Browser die Erweiterung Webutation empfehlen. Hier gibt es weitere Informationen zu Chrome Erweiterungen, welche die Nutzung des Chrom verbessern.

  2. Dv

    Der Beitrag hat mir geholfen und gleichzeitig wieder Fragen aufgezeigt.Mit den Fachausdrücken hab ich es nicht so

    Antworten
    • Thomas Oelsner

      Das freut mich. Welche Fachausdrücke waren dir denn nicht so geläufig, damit ich den Beitrag anpassen kann.

  3. Eva-Maria

    Ich finde, dass Sie das sehr gut erklärt haben.Ich bin eine Seniorin und mache noch sehr viele Fehler, da ich mir alles selbst beigebracht habe.Ich klicke überall hin, weil ich neugierig bin und irgendwann weiß ich nicht mehr vor und zurück.Fachausdrücke beherrsche ich sowieso nicht und muß immer nachschauen,was Sie bedeuten.
    Deshalb hier ein „Dankeschön“ weil Sie es einleuchtend erklärt haben.

    Antworten
    • Melitta Wegezeder

      Hallo Eva-Maria,

      Deinen Beitrag kann ich Satz für Satz unterschreiben, ich versteh auch nur Bahnhof und viele (alle) Wörter muß ich googlen. Aber es ist schön, daß sich auch das ältere Semester, wie wir beide, noch nicht unterkriegen lassen und neugierig sind.

      Eine Frage habe ich doch noch an Thomas Oelsner (wenn er es vieleicht liest) Ich weiß jetzt,was ein Browser ist, aber wo ich klicken muß, um den Browser zu öffnen, das hab ich immer noch nicht herausgefunden.

      Ach du meine Güte, ich höre das Jungvolk da draußen lachen, sollen sie.

      Auch ein Danke an die, die sich hinsetzen und denen erklären, was sie wissen wollen.

    • Thomas Oelsner

      Weiter oben im Beitrag habe ich zu jedem einzelnen Browser auch das entsprechende Symbol dargestellt. Eins davon sollte auch auf Ihrem Computer vorhanden sein. Wenn Sie darauf dann einen Doppel-Klick machen, öffnet sich der Browser und Sie können dann über die Eingabezeile eine Internetseite aufrufen.
      Sie müssen auch nicht alle Browser auf Ihrem Computer haben. Die verschiedenen Browser sind einfach nur verschiedene Hersteller, deren Browser, ähnlich wie auch bei Autos, einen eigenen Namen haben. Sie sollten sich nur für einen entscheiden. Es reicht, wenn Sie sich mit einem Browser auskennen.

  4. Hannelore Urbitsch

    Mein Computer wird immer langsamer, liegt das an meinem Browser? Wie kann ich den Browser schneller machen? Ich benutze Firefox. Ich bin Seniorin und kenne mich nicht so gut aus. (Ich habe einen „Medion“ Computer).
    Könnt ihr mir helfen? Dankeschön,frdl. Gruß, Hannelore

    Antworten
    • Thomas Oelsner

      Windows hat die Eigenschaft mit der Zeit sich zuzumüllen. Hier hilft meistens nur eine Neuinstallation.

  5. Marten Lemke

    Liebe Leute und Erklärer,
    Ein Browser ist ein Browser und vom Namen her abgeleitet aus den englischen “to browse“ was übersetzt bedeutet: „durchsuchen“.
    Also ist ein Browser ein Programm zum Durchsuchen von etwas.
    In eurem Beitrag liest es sich laut eurer Erklärung, dass ein Browser einzig für den Zugang zum Internet geschaffen wurde, was völliger Quatsch ist.
    (ZITAT): Erklärung: was ist ein Browser? Ein Browser ist ein Software-Programm, mit dem du Internet- Seiten (auch Webseiten genannt) aus dem Internet abrufen, anzeigen und ansehen kannst. Er wird auch Webbrowser genannt. (ZITATENDE)
    Das ist falsch erklärt / Schwachsinn!
    Es gibt Browser für Bilder, Browser für Videos, Browser für das Internet, Browser für Schriftdokumente etc. Also ist der Browser ein Programm zielgerichtet geschrieben worden zum Durchsuchen für etwas Spezielles.
    Damit ist z.B. “Firefox, MS-Internet Explorer oder Safari“ ein Web-Browser.
    Faststone Image Viewer , XnView oder Irfan View (z.B.) sind Fotobrowser.
    “YouTube“ ist eine Videoplattform mit einem Video-Browser, der über einen Internet-Browser erreicht wird.
    So ist weiterhin z.B. “Zeal“ ein Offline-Dokumentationsbrowser für Softwareentwickler…….
    Mit eurer Erklärung verbildet ihr die Leser, die solche Sachen von euch lesen und auch dann glauben. Das erlebe ich immer wieder bei Menschen, die da denken, dass der Browser nur etwas mit Internet zu tun hat. Daran sind solche Erklärungen von euch schuld! So entstehen Missverständnisse in der Kommunikation mit anderen Menschen bei der Fehleranalyse von PC-Problemen und dergleichen.

    Antworten
    • Thomas Oelsner

      Danke für deinen konstruktiven Kommentar.
      Ja es ist richtig, das es noch andere Browser gibt. Aber der am meisten verwendete Browser ist nun mal mit Abstand der Webbrowser. Und weiterhin ist das Wort „Browser“ von „to browse“ abgeleitet was „stöbern, umsehen, abgrasen oder eben auch durchsuchen“ heißt. Damit ist aber nicht das klassische „Suchen“ gemeint, denn dafür gibt es ja Suchmaschinen. Das Ergebnis der Suche wir dann mit dem Browser oder Viewer o.a. angezeigt. Hier wurde mit dem Begriff „browsen“ vielmehr das Wort „durchstöbern (durchsuchen)“ von elektronischen Dokumenten gemeint, die natürlich auch Bilder und andere Elemente enthalten können. Der Browser ist damit nicht mit einem Viewer zu verwechseln, der zur Anzeige und Wiedergabe von Daten, Bildern, Videos etc. da ist.
      Missverständnisse entstehen wahrhaftig durch falsche Erklärungen aber weniger durch Begriffe wie Browser.

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