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Mehr Kommentare durch das Nofollow Free Plugins

Mehr Kommentare durch das Nofollow Free Plugins

Es gibt viele Diskussionen wenn es darum geht mehr Kommentare im Blog zu erhalten. Und nichts ist mehr Umstritten ob man die Links in den Kommentaren als NoFollow oder DoFollow kennzeichnen sollte.


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Für alle die, die nicht wissen, was Dofollow oder Nofollow heißt hier erst einmal eine kurze Erklärung:

Mit dem zusätzlichen Linkattribut rel=“nofollow“ in einer Verlinkung, teilt man den Suchmaschinen mit, das dieser Link nicht für die Berechnung der Linkpopularität der Zielseite herangezogen werden soll.  Die Suchmaschinen nutzen für die Berechnung der Platzierungen in der Suche auch die Anzahl der eingehenden Verweise. Um die Attraktivität für Spam zu senken, oder bezahlte Verlinkungen zu kennzeichnen, wurde dieses Attribut eingeführt. Im Umkehrschluss ist demzufolge ein Link, der dieses Attribut nicht enthält ein Dofollow-Link.

Einsatz von Nofollow

Der Einsatz des Nofollow Attributes stärkt zwar die eigenen internen Links im Blog, lässt aber zeitgleich die Attraktivität für das hinterlassen von Kommentaren im eigenen Blog sinken. Für Leser, die selber einen Blog betreiben ist also das schreiben von Kommentaren in deinem Blog damit unattraktiv. Es lohnt sich für Sie nicht, noch zusätzliche Informationen zu deinem Artikel zu schreiben, ohne das diese Arbeit mit einem Backlink honoriert wird.

Ein weiterer Aspekt bei Nofollow  Blogs ist, das sie nicht wirklich dem Netzwerkgedanken in der Blogosphäre dienlich sind. Durch diesen Linkgeiz werden dem Kommentargeber die positiven Ranking-Eigenschaften nicht weitergegeben.

Vorteil von Dofollow

Bei Blogs, die konsequent auf Dofollow setzen ist das natürlich anders. Hier werden die Kommentatoren damit Belohnt, das die gesetzten Verlinkungen des Kommentargeber oder die Verweise im Kommentar selber. Auch für den eigenen Blog des Kommentarschreibers sind die Verlinkungen dann gewinnbringend. Konkurrenzdenken in der Blogosphäre ist hier nicht wirklich angebracht.

Über kurz oder lang wird der konsequente Einsatz von Dofollow mehr und vor allem bessere Kommentare hervorrufen. Man sollte also darüber nachdenken, ob man das nicht in seinem Blog auf Dofollow umstellt. Man muss dabei auch keine Angst haben, das man durch die ausgehenden Dofollow Links etwas von der Reputation seiner eigenen Seite verliert. Das ist quatsch und würde ja auch nicht im Sinne von Google sein.

Nachteil von Dofollow



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Natürlich gibt es auch Nachteile beim permanennten Einsatz von Dofollow in den Kommentaren. In erster Line wird es nach einiger Zeit mehr Spam auf den Plan rufen, da ja auch die Popularität des Blogs für solche Leute steigt.

Um diesen Aspekt entgegen zu wirken setze ich hier das Antispam-Plugin AntispamBee von Sergej Müller ein. Dieses Plugin ist für den deutschsprachigen Raum meiner Meinung nach besser geeignet, als das WordPress-Plugin Askimet. Außerdem erfüllt es die strengen deutschen Datenschutzbestimmungen besser.

Einstellungen Nofollow Free Plugin

Einstellungen Nofollow Free Plugin

Ansonsten werden die Kommentare bei mir im Blog von mir per Hand frei geschaltet, so das ich mit diese vor der Veröffentlichung noch einmal durchlesen kann oder sogar zeitnah darauf antworten werde.

Einsatz von Plugins

WordPress kennzeichnet die Links in Kommentaren standardmäßig automatisch mit dem Attribut Nofollow. Wenn man dieses Abschalten möchte, so kann hier das Plugin „NoFollow Free“ von Michele Marcucci eingesetzt werden.

Dieses Plugin entfernt nicht nur die NoFollow Attribute im Kommentar, sondern ermöglich den automatischen Einsatz von Nofollow bei neuen Kommentargebern. So kann hiermit eingestellt werden, das das Nofollow Attribut ers dann entfernt wird, wenn ein Kommentator bereits eine bestimmte Anzahl von freigeschalteten Kommentaren im Blog hinterlassen hat.

Michael Firnkes hat in seinem Buch „Blogboosting“ ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema beschrieben. Übrigens ist seine Buch ein sehr gutes Werk für Blogger die gerade am Anfang stehen. Aber auch fortgeschrittenen Blogger werden hier interessante Infos finden, wie Sie Ihren Blog voranbringen können.

Fazit

Der kosequente Einsatz von Dofollow in den Kommentaren eine Blogs führt in den meisten Fällen zu mehr und vor allem hochwertigeren Kommentaren im Blog. Der Kommentator bekommt dadurch auch für seinen eigenen Blog einen Vorteil, wenn er deine Beiträge mit zusätzlichen Informationen aufwertet.



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6 Kommentare

  1. Tolle Erklärung. Sehr ausführlich und gut verständlich, danke.

    • Schön, das freut mich. Ich habe mich damals ausgiebig damit befasst, und das Ergebnis hast du ja gelesen.

  2. Hallo,

    das stimmt, dass bei dofollow Blogs die Kommentare wesentlich nützlicher und deutlich länger sind. Ich habe mal gelesen, allerdings noch keine Erfahrung gehabt, dass die nofollow backlinks ebenfalls sehr wichtig sind. Diese sollen zu einem höherem Prozentsatz auftreten, vorzugsweise aus social media.

    Hat jemand diesbezüglich mehr Erfahrung? Ich bin hier noch relativ unerfahren und möchte mich nicht nur auf das, was ich gelesen habe, fixieren.

    Danke

    • Im Prinzip wird Google so oder so allen Links folgen bei dem großen Informations-Hunger den Google hat. Fraglich ist nur ob das als offizieller Goolge Bot geschieht oder als getarnter Besucher und vor allem ob das in die Wertung mit einfließt. Ich habe zu Anfang des Blogs bewusst auf Nofollow Links gesetzt. Und trotzdem sind einige Beiträge schnell relativ gut gerankt gewesen. Aber Dofollow Links bieten Besuchern, die öfter sinnvolle Kommentare hinterlassen einen zusätzlichen Anreiz.

    • Das kann schon sein, dass die nofollow backlinks trotzdem getrackt werden. Ich versuche einfach mein Glück und sammle weitere Erfahrungen und hoffentlich auch Erfolge.

  3. Das ist echt eine gute Idee vor allem, wenn man selbst entscheiden kann welcher Kommentar freigeschaltet wird. So bekommt ranking unterstützenden Traffic und gleichzeitig bemühen sich die Leute einen guten Kommentar zu schreiben.

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