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So nutzt du Advanced Ads mit Borlabs Cookie DSGVO konform

So nutzt du Advanced Ads mit Borlabs Cookie DSGVO konform

In diesem neuen Beitrag zeige ich dir ,wie du unter WordPress das Plugin „Advanced Ads“ mit dem Cookie Manager „Borlabs Cookie“ verbindest.

Auch ich stand vor dem Problem die strikte Cookie Regelung, die Anfang Oktober 2019 durch den europäischen Gerichtshof bestätigt wurde, umsetzen zu müssen. Die Richter waren der Auffassung, das vor dem setzen Cookies zwingend die Erlaubnis des Besucher einzuholen ist. Also wie konnte ich das jetzt umsetzen?

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das ich keine Haftung für diese Anleitung übernehme. Die Umsetzung erfolgt auf eigene Verantwortung und muss auch vom jedem jeder selber überprüft werden.

Das Plugin Advanced Ads vorbereiten

Die technische Umsetzung mit herkömmlichen kostenlosen Mitteln ist nicht so einfach zu realisieren, denn die entsprechenden Cookies dürfen ja erst gesetzt werden, wenn der Besucher zustimmt. Darum habe ich mich für den Einsatz des Plugin „Borlabs Cookie“ entschieden.

Wir setzen auf unseren Webseiten für das Einblenden von Werbeanzeigen das Plugin „Advanced Ads“ ein. Advanced Ads  ist ein Manager für Werbeanzeigen, mit welchen die verschiedensten Anzeigenformate und Anzeigeplätze komfortabel verwaltet werden können. Das Plugin besitzt sogar eine Google Adsense Anbindung, womit man die verschiedenen Anzeigeformate direkt von Google übernehmen kann.

Und genau da liegt das Problem. Die verschiedenen Adsense Werbeanzeigen setzen eigenständig Cookies, weil die Werbetreibenden Ihre Anzeigen messen und nachverfolgen wollen. Leider ist dieses Verhalten erst nach Zustimmung durch den Webseiten-Besucher DSGVO konform.

Zu diesem Zweck besitzt das WordPress Plugin „Advanced Ads“ einen Datenschutz-Modus, den wir für unser Vorhaben benötigen.

Das Plugin Borlabs Cookie richtig einstellen

Das Borlabs Cookie Plugin in ist wahrscheinlich der beste Cookie im Manager den es derzeit für WordPress gibt. Das Plugin wird einfach installiert und es ist schon für die meisten Anwendungsfälle komplett vor konfiguriert. Wenn du bereits für diverse Dienste wie Google Analytics oder dem Facebook Pixel ein Plugin nutzt, solltest du vor der Verwendung von Borlabs Cookie dieses Plugin’s deaktivieren. Alle Codes werden anschließend nur noch vom Borlabs Cookie Plugin ausgegeben.

Bei Google Adsense kommen die verschiedensten Werbeformate zum Einsatz. Jede Werbeanzeige bringt eigene Cookies mit, die es gilt auszuschalten. Wenn du deine Adsense Codes manuell in deine Beiträge einbaust, wirst du mit der Kontrolle der Cookies bald an deine Grenzen stoßen.

Borlabs Cookie hat eine Funktionalität, die wir und zu nutze machen. Es setzt einen Cookie, welcher essentiell erforderlich ist. Dieser wird zwingend benötigt, weil darin die Cookie-Einstellungen des Besuchers für deine Webseite in dem Browser des Besuchers gespeichert werden. Für diesen Cookie benötigen wir keine Einwilligung, da das sonst technisch zu realisieren wehre. Und genau diesen Cookie fragen wir ab.

Zusammenspiel einrichten

Die CookieSetzung in Version 2.0 des Borlabs Cookie Plugin unterscheidet sich von Version 1. Darum stelle ich auch nur die Einrichtung mit Version 2 vor da ich nur diese im Einsatz habe. Des weitern verwende ich die Pro-Version von Advanced Ads. Das sollte aber kein Problem darstellen und mit der kostenlosen Variante genauso funktionieren.

Kommen wir zur Umsetzung. Als erstes musst du den Datenschutz in den Einstellungen von Advanced Ads aktivieren.

Datenschutz in Advanced Ads aktivieren

Als nächstes musst du bei der Einwilligungsmethode „Cookie“ auswählen und den Cookie-Namen angeben. Hier musst du „borlabs-cookie“ in das Feld einsetzen. Im Feld „enthält“ musst du dann den Namen des Cookie eintragen, den Borlabs-Cookie setzt wenn Google Adsense zugestimmt wird. Hier solltest du also „google-adsense“ eintragen. Nur wenn das hier angegebene Cookie den angegebenen Wert beinhaltet, werden die Adsense-Anzeigen angezeigt. Anderen Falls werden die Adsense Anzeigen nicht beim Google-Server angefragt und dementsprechend ausgeblendet.

Cookie Name und den Inhalt angeben

Im zweiten Schritt musst du im Borlabs-Plugin das Google Adsense Cookie unter Cookies zufügen. Die Einstellungen findest du im Borlabs-Plugin unter Cookies im Bereich Marketing.

Adsense Cookie zur Gruppe Marketing zufügen

 

Anschließend musst du noch den Adsense Code aus dem Borlabs-Plugin entfernen, sonst würde der Adsense Code 2 mal ausgeführt werden, wenn der Besucher allen Cookies zugestimmt hat. Einmal von Advanced Ads und einmal von Borlabs. Hier ist es so, das dann nachher der Code nur von Advanced Ads Plugin ausgegeben wird und nicht von Borlabs Cookie Plugin.

Unter Bearbeiten findest du dann das Feld Opt-In Code. Den hier hinterlegten Code musst du entfernen.

Adsense Code im Borlabs Cookie entfernen

So, das war auch schon alles was du einstellen musst. Um die Funktionalität zu prüfen kannst du dir im Google Chrome die gesetzten Cookies anzeigen lassen. Am besten du testest das in einem privaten Fenster, damit du dich nicht ausloggen musst. Außerdem werden nach dem verlassen des WordPress Admin-Bereiches etliche Cookies beibehalten.

Gesetzte Cookies ohne Zustimmung

Hie noch ein Beispiel, wenn der Besucher nur den essentiellen Cookies zugestimmt hat.

Gesetzte Cookies mit der Zustimmung

 

Fazit

Es ist für viele Webseiten- und Blog-Betreiber schwer Ihre Seite nach den neuen Richtlinien umzusetzen. Die hier vorgestellte Lösung ist eine Möglichkeit das mit einem Blog zu erreichen, bei dem auf Adsense-Werbung gesetzt wird. In diesem Beitrag schildere ich, wie ich das gelöst habe. Für die Umsetzung ist jeder selbst verantwortlich daher übernehme ich auch keine Garantie.

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