Wie du den Google Tag Manager mit Borlabs Cookie DSGVO konform einrichtest

5. November 2021 | Wordpress, Themes und Plugins | 0 Kommentare

Borlabs Cookies ist wahrscheinlich das beste Cookie Consent Tool für WordPress. Im dem Beitrag zeige ich dir, wie du den Google Tag Manager richtig einbindest und nutzt.

Der Google Tag Manager ist gerade für das Einbinden von Tracking Codes eines der wichtigsten Tools. Einmal richtig eingerichtet, können sämtliche externe Codeschnipsel eingebunden werden, ohne nochmal etwas am Quelltext der Webseite ändern zu müssen.

Aber wie richte ich den Tag Manager richtig ein, wenn ich das Cookie Consent Tool – Borlabs Cookie verwende? Auch ich nutze hier im Blog für das kostenpflichtige Borlabs Cookie. Es ist das wahrscheinlich beste Cookie Tool für WordPress auf dem deutschen Markt. Wenn du Borlabs Cookie noch nicht hast, kannst du das Borlabs Cookie Plugin hier erwerben.

Der Besucher kann durch das WordPress Plugin Borlabs Cookie sehr einfach der Nutzung von Tracking Cookies zustimmen oder das Tacking ablehnen. Auch die dazu notwendige Einrichtung der Opt-Ins ist sehr einfach mit diesem Plugin umzusetzen.

Wozu dient der Google Tag Manager überhaupt?

Wie bereits oben erwähnt ist der Google Tag Manager ein kostenloses Tool von Google, mit dem du alle weiteren Tracking Codes in deine Webseite einbinden kannst. Alle Anpassungen können dann komfortabel auf der Oberfläche vom Google Tag Manager erfolgen. Du musst also nicht jedes mal für die Änderung oder Erweiterung des Tracking Code den Quelltext deiner Webseite anfassen.

Bisher erfolgte der Einbau des Google Tag Manager so, das du nur einmal den Code für den Google Tag Manager auf deiner Webseite eingebaut hast und danach alle weiteren Tracking Codes ganz komfortabel in der Oberfläche des Tag Manager per Drag&Drop eingebunden hast. So waren die Tags alle sofort auf der Webseite aktiv und konnten sofort Daten sammeln und deine Besucher tracken. Durch die DSGVO benötigst du für jedes Tracking die Zustimmung des Besuchers.

Vorteile des Google Tag Manager

Als eigentlich Tracking Codes oder auch Tags genannt, lassen sich mit dem Tag Manager zum Beispiel ganz unkompliziert der Google Analytics Tracking Code, der Google Conversion Code oder das Facebook Pixel und vieles mehr einrichten.

Ein weiterer Vorteil ist, das nicht mehr so viel Code auf der Webseite geladen werden muss. Das kommt natürlich der Ladegeschwindigkeit der Webseite zu gute. Gerade in Zeiten wo der Page-Speed ein Rankingfaktor ist, ist das wichtig. Die eigentlichen Tags werden im Google Tag Manager ausgeführt. Bei Konventioneller Einbindung wurde jeder Code separat eingebunden, wodurch deutlich mehr Code geladen wurde.

Als Tracking bezeichnet man das sammeln von Besucherdaten zum Zwecke der Analyse und Marketing im Internet und auf mobilen Apps. Durch Cookies wird das Erfassen des Benutzerverhalten und seiner Interessen über viele Webseiten hinweg möglich. Cookies sind aber nichts Neuartiges oder Böses. Du erfährst hier was Cookies genau sind.

Tracking Cookies und die DSGVO

Der Google Tag Manager wird hauptsächlich dazu verwendet Tracking Codes einzubinden. Seit der Einführung der DSGVO ist das aber ohne Einwilligung des Besuchers untersagt. Und genau dafür ist es möglich, so genannte Trigger bzw. Auslöser an den Google Tag Manager zu senden.

Ein Trigger ist im Google Tag Manager ein Auslöser und ein Event ist ein Ereignis. In dem Fall ist es ein Auslöse Ereignis, welches wir nachher im Borlabs festlegen.

Wenn du WordPress nutzt, gibt es dafür das WordPress Plugin Borlabs Cookie. Mit Borlabs Cookie kannst du dem Besucher beim betreten deiner Webseite die Möglichkeit geben, dem ausführen von zusätzlichen Code für die Erfassung von Informationen zu Statistik- oder Marketingzwecken zu erlauben oder zu verbieten.

Genau für die Bereitstellung solcher, so genannter Opt-Ins, ist Borlabs Cookie entwickelt wurden. Damit kannst du diese Genehmigungen für das Ausführen von Tracking Codes an den Tag Manager übermitteln.

Am Google Tag Manager anmelden

Kommen wir jetzt zur Einrichtung. Du benötigst für die Anmeldung am Google Tag Manager ein kostenloses Google Konto, so wie auch für jeden anderen Google Dienst. Damit gehst du jetzt auf die Seite des Google Tag Manager und klickst oben rechts auf anmelden. Jetzt kannst du dein erstes Tag Manager Konto anlegen.

Die Konten dienen der Übersicht und der Zuweisung von Benutzern und Projekten. Damit ist es dann möglich dieses Konto auch für den Zugriff und die Bearbeitung für einen Mitarbeiter frei zugeben.

Google Tag Manager mit Borlabs einbinden

Kommen wir jetzt zur Einbindung des Google Tag Manager in WordPress mit Hilfe von Borlabs Cookie. Wie oben bereits beschrieben ist Borlabs Coockie ein Consent Tool um Cookies und Tracking Codes DSGVO konform zu implementieren.

Borlabs Cookie teilt die verschiedenen Cookies in die vier der nachfolgenden Kategorien ein:

  • Essentielle Cookies – Das sind Cookies, die für den Betrieb der Seite zwingend erforderlich sind. Diese Cookies werden einfach zu Funktion der Seite benötigt.
  • Externe Medien – Das sind Cookies, die für die Ausführung von externen Videos, Audios ext. erforderlich sind. Teilweise sind das auch nur Bilder oder Video die von extern nachgeladen werden.
  • Marketing Cookies – Das sind Cookies, die zur Messung von Marketing Informationen benötigt werden und zur Verfolgung von potentiellen Kunden.
  • Statistik Cookies – Cookies die für die Messung von Besucher Aktivitäten erforderlich sind.

Da der Google Tag Manager nur eine Art von Schubkasten darstellt, der erst die eigentlichen Skripte nachlädt, ist der Code des Tag Manager für viele weitere Codes, Pixel und Skripte die von der Seite geladen werden, die Grundvoraussetzung. Eine Messung von Besuchern erfolgt durch den Google Tag Manager selber nicht. Und dieses Verhalten stellt damit einen essentiellen Code für die korrekte Funktion der Webseite dar.

Dementsprechend wird der Code des Google Tag Manager auch bei Essential (zwingend erforderlich) eingebunden. Eine Einwilligung zum laden des Google Tag Manager ist nicht erforderlich, da dieser Code selber keine Daten sammelt und weitergibt. Die über den Tag Manager eingebundenen Tracking Skripte benötigen aber zwingend die Einwilligung des Besuchers, da diese Daten sammeln sollen.

Konto im Tag Manager anlegen

Als erstes klickst du im Google Tag Manager oben rechts auf den Button „Konto erstellen“ um ein neues Konto zu erstellen. Ein Konto stellt in dem Fall eine globale Unterteilung der verschiedenen Container dar. Wenn du zum Beispiel mehrere Firmen betreust, kannst du jede Firma als separates Konto einrichten. Hat diese Firma mehrere Webseiten, kannst du jeder Webseite einen eigenen Container zuordnen.

Innerhalb eines Kontos kann es wiederum mehrere Container geben. Der Container steht dann für ein Projekt oder einer Webseite, und kann dort eingesetzt werden. Bei der Anlage eines neuen Kontos wird gleich der erste Container mit erstellt. Hier musst du nur für den Container einen Namen eintragen und die Zielplattform angeben. Als Zielplattform wählst du hier „Web“ aus.

Wo finde ich meine Google Tag Manager ID?

Für die Einrichtung des Google Tag Manager über Borlabs Cookie benötigst du den Javascript-Code, den du von Google erhältst, nicht. Du benötigst nur die ID deines Tag Manager. Die ID findest du rechts in der Haupt-Navigation des Tag Manager.

Mit einem Klick auf die ID öffnet sich ein Fenster in dem dir Google den Javascript Code bereitstellt, den du normalerweise auf deiner Webseite einbauen musst. Hier kopierst du dir nur die Google Tag Manager ID heraus. Den gesamten Code selber benötigst du nicht.

Den Google Tag Manager in Borlabs Cookie einrichten

Nach dem wir jetzt die ID unseres Google Tag Managers haben, können wir mit der Einrichtung in Borlabs Cookie beginnen. Unter dem Menüpunkt Cookies in Borlabs erreichst du die Cookie Gruppen. Hier musst du jetzt in der Cookie Gruppe „Essential“ ein neues Cookie bzw. ein Javascript hinzufügen. Dazu klickst du auf den Butten „Neu hinzufügen“.

Im Feld Service stehen über das Drop-Down-Feld bereits vorgefertigte Dienste zur Verfügung. Hier wählst du gleich den Google Tag Manager aus. Damit hast damit auch schon alle relevanten Einstellungen für diesen Service vorausgefüllt.

Die Tag Manager ID in Borlabs Cookie eintragen..

Wir müssen jetzt nur noch unsere Google Tag Manager ID einfügen und das vorgegebene Javascript aus dem Feld „Opt-In-Code“ ausschneiden und in das Feld „Fallback Code“ wieder einfügen. Das machen wir, um sicherzustellen, das der Code des Google Tag Manager immer ausgeführt wird.

Den Code in Borlabs Cookie umkopieren

Danach klickst du auf „Alle Einstellungen speichern“ und damit ist die Einbindung im Borlabs Cookie abgeschlossen. Damit ist dein Google Tag Manager korrekt eingebunden. Solltest du einen Cache auf deiner WordPress Webseite verwenden, musst du diesen eventuell leeren. Im nächsten Abschnitt geht es an das Testen, ob der Tag Manager auch korrekt funktioniert.

Einbau des Google Tag Manager testen

Jetzt geht es an die Überprüfung, ob der Google Tag Manager korrekt eingebunden ist. Dazu gibt es die Erweiterung „Tag Assistent Legasy“ für den Chrome Browser. Einfach hier downloaden und schon kannst du testen ob der Google Tag Manager richtig installiert ist.

Um mit dem Testen zu beginnen, rufst du jetzt deine Webseite in einem Browserfenster auf und klickst anschließend auf das Icon des Tag Assistent. Wenn du einen Cache für deine WordPress Seite verwendest, leere diesen sicherheitshalber vor dem Testen.

Wie du siehst wird noch nichts im Google Tag Assist angezeigt. Du musst jetzt unten links in dem Fenster des Tag Assistent das Prüfen der verfügbaren Google Tags einschalten. Dazu klickst du auf den Button „Enable“ und rufst die Seite erneut auf. Danach sollte dir im Tag Assistent der Google Tag Manager und die ID angezeigt werden.

Dir wird bereits im Icon des Tag Assistent signalisiert, das ein Google Tag auf deiner Seite aktiv ist. In dem Fenster des Tag Assistent siehst du dann genau, welcher Tag das ist und welche ID er hat. Solltest du jetzt nicht deine Tag Manager ID angezeigt bekommen, musst du nochmal alles überprüfen.

Fazit

Wie man sieht, ist es sehr einfach den Google Tag Manager mit Hilfe des Plugin Borlabs Cookie auf deiner WordPress Webseite einzurichten. Der Vorteil ist mit dem Tag Manager, das bei Änderungen am Tracking Code kein Eingriff am Code der Webseite notwendig. In den nächsten Beiträgen schauen wir uns an, wie du auf dieser Basis deinen Analytics Code und dein Feceboo Pixel DSGVO konform einrichtest.

Hier schreibt: Thomas

Hier schreibt: Thomas

Ich heiße Thomas und bin Inhaber einer Agentur für eCommerce und Online Marketing. Zusätzlich interessiere ich mich für CMS Systeme, Wordpress, Drupal, Grafik und Multimedia. Ihr findet mich auf Twitter und Facebook. Über einen Kommentar zu diesem Beitrag würde ich mich freuen.

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