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Performance-Killer Plugins bei WordPress finden

Performance-Killer Plugins bei WordPress finden


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Nach 1 Monat Pause wegen meines Umzugs melde ich mich zurück. Dieses mal mit der Optimierung der WordPress Performance.

In der heutigen Zeit sind schnelle Ladezeiten sehr wichtig. Gerade bei Suchmaschinen-Ranking kann das eine bedeutende Rolle spielen. Bei mir habeen schnelle Ladezeiten eine deutlich bessere Platzierung bei Google gebracht. Erreich habe ich das durch den Einsatz eines Cache Plugins, der die Seiten für die Auslieferung zwischenspeichert. Aber auch durch das Eliminieren von Performance Killern .

Langsamer WordPress Blog

Mit jedem Plugin was man bei WordPress einsetzt, kann der Blog ein Stück langsamer werden. Das liegt in der Natur der Sache. Jedes Plugin bedeutet auch ein kleines zusätzlichen stückchen Code, was vom Server ausgeführt werden muss und das kostet nun mal Zeit.

Natürlich ist das eine Plugin besser programmiert und das andere etwas Performance Hungriger. Ein Plugin benötig im Frontend gar keine Performance, weil es nur ein Unterstützung für den Admin bietet.  Aber genau darum geht es.

Wie finde ich heraus welches Plugin meinen Blog ausbremst?

Als sehr große Hilfe für mich war hier das WordPress Plugin P3 (Plugin Performance Profiler). Dieses Plugin analysiert die Auswirkungen der einzelnen Plugins im Blog und gibt dann eine übersichtliche Statistik aus. Leider wurde das Plugin im Dez. 2012 das letzte mal geupdatet und ist nur bis WordPress Version 3.5.2 getestet.

Ich habe es aber trotzdem einmal unter WordPress 3.8.1 in meiner Testumgebung installiert und ausprobiert. Und es scheint einwandfrei bei meiner Netzwerk-Installation von WordPress zu funktionieren.

Das Plugin kann wie gewohnt über das Backend von WordPress installiert werden. Nach dem Aktivieren steht es dann auch im Admin Bereich bei den Werkzeugen zur Verfügung.

P3-Performance-Profiler im Werkzeugmenü

P3-Performance-Profiler im Werkzeugmenü

Anwendung des P3Plugins

Die Bedienung ist eigentlich ganz einfach. Nach dem Ihr dann den P3 Performance Profiler ausgewählt habt, erscheint das Dashboard. Hier ist unschwer zu erkennen, wie viele Plugins Ihr bereits installiert habt. Dabei werden alle aktivierten Plugins gezählt. Also auch die standardmäßig in der Netzwerkinstallation für alle Blogs aktivierten Plugins.



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Um die Analyse der Ladezeiten zu starten müsst Ihr nur auf den Start Button klicken und schon geht es los. Die Analyse dauer eine Weile. Ihr könnt währenddessen also ganz entspannt eine Tasse Kaffee oder Kakao trinken.

P§ Performance Profiler - Dashboard

P3 Performance Profiler – Dashboard

Wenn das Plugin seine Analyse fertig gestellt hat, bekommt Ihr das Ergebnis der Plugin Ladezeiten in mehreren Diagrammen angezeigt. Damit könnt Ihr dann auf einen Blick die Übeltäter entlarven, welche in eurem Blog viel Performance fressen.

P3 Performance Profiler Auswertung Übersicht

P3 Performance Profiler Auswertung Übersicht

Wie unschwer zu erkennen ist, frisst das Plugin „Nextgen Gallery“ die meiste Performance in meinem Testblog. Jetzt kann ich mir überlegen, ob ich dieses Plugin nicht durch eine andere Lösung ersetzen kann oder nicht.

P3 Performance Profiler Auswertung Detailiert

P3 Performance Profiler Auswertung Detailliert

In dem Detail-Diagramm sieht man sehr schön die einzelnen Zeiten aller Plugins nebeneinander. Hier kann man auch sehr gut sehen, das so ziemlich jedes Plugin irgendwo Rechenleistung und damit Ausführzeit des Servers benötigt.

P3 Performance Profiler Auswertung in Zahlen

P3 Performance Profiler Auswertung in Zahlen

Fazit

Das Plugin dürfte für viele WordPress Blogger interessant sein, wenn es um die Optimierung der Ladezeiten geht. In meinem Fall konnte ich einige Plugins ausmachen, auf die ich dann verzichtet habe oder durch andere Plugins ersetzt habe, die weniger Performance fressen. Vor dem Produktiveinsatz teste ich die Plugins erst einmal in meiner Testumgebung.

Ich kann natürlich keine Haftung dafür übernehmen, ob das P3-Performance Profiler Plugin bei euch korrekt funktioniert. Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim verbessern der Ladezeiten.



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10 Kommentare

  1. Nutz ich schon seit Jahren. Geschwindigkeit nicht nur fürs Ranking sondern auch für die User

  2. Goil! Deine Tipps sind wirklich hilfreich. Das Plugin habe ich nun auch installiert.

  3. Feedback – ein megatoller Tipp, vielen Dank. Bei mir frisst das Plugin Pinterest Verify die meiste Zeit. Da ich es eh nicht mehr brauche, wurde es dann direkt ins Nirwana befördert.

    • Freut mich, das der Beitrag weitergeholfen hat. Um noch bessere Ladezeiten hinzubekommen, kann ein Cache-Plugin wie Cachify eingesetzt werden.

  4. An Plugins nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich.

    • Ja, genau du hast es auf den Punkt gebracht. Allerdings kann ein Cache-Plugin Ladezeiten kompensieren.

  5. Hallo Thomas,

    hab nach einigen Monaten nun den Performance-Profiler wieder über unser Blog gefahren. Mittlerweile existieren auch Plugins, deren Ergebnisse nur mit entsprechenden Berechtigungen angezeigt werden. Diese Plugins sind auch, wie erwartet, die lastigsten.

    Kann man bestimmte Plugins für den Test ausschließen?

    • Da kann ich dir auch nicht weiterhelfen. Ich habe das Plugin auch nur einige mal benutzt, um wirklich langsame WordPress Seiten auf die Sprünge zu helfen.

  6. Danke für den Beitrag.

    Um zu sehen, welche Plugins unsere Ladezeiten hemmen, verwenden wir? Genau: Ein Plugin 🙂

    In diesem Fall macht das allerdings Sinn (da das Plugin im Frontend ja auch nicht aktiv ist). Mittlerweile ist das Plugin auch für die neueren WordPress-Versionen geupdatet worden.

    • Danke für die Info. Ich habe das nicht weiter beobachtet, da ich das Plugin in letzter Zeit nicht im Einsatz hatte.

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